Zwei Tore mit zehn Mann

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Hüseyin Akkaya wird von seinen Mitspielern gefeiert.

Gelungene Vorstellung gegen Randerath Porselen! Nach dem 1:0 gegen Süsterseel durch Serhat Coroz, erkämpften sich unsere A-Ligisten die nächsten drei Punkte. Das Spiel wurde aufgrund der Wetterbedingungen auf den Aschenplatz verlegt. Auch wenn der Aschenplatz seine besten Jahre hinter sich hat, stellte sich dies als die bessere Wahl heraus, da ansonsten die technische Überlegenheit auf matschigem Rasen sicherlich egalisiert worden wäre.  Das spiel begann für Ay-Yildizspor vielversprechend, da Randerath nicht den nötigen Druck aufbaute und Ay-Yildizspor spielen ließ, dauert es nicht lange ehe Sahin Dagistan traf. So in der 18. Minute, als er den eigenen Abpraller vom Sechzehner mit einem volley verwehrtet und ins linke Eck zum 1:0 trifft.

Das zweite Tor bot den Besuchern etwas für das Auge. Der angeschlagene Serhat Coroz hatte über links ganz frei Zeit sich die Flanke zurecht zu legen und hob diesen gekonnt zum zweiten Pfosten an dem Sinan Igdemir lauerte, und ebenso meisterhaft per Volley zum 2:0 ins Tor beförderte. In der zweiten Hälfte der Partie ging es etwas hitziger zu. Unsere Jungs ließen sich emotional eher dadurch verleiten und so auch Emrah Bayrak, der durch unnötiges protestieren sich einen ebenso unnötigen Platzverweis einhandelte, durch Gelb und nochmal Gelb/Rot. Der Situation war nur ein Handspiel vorausgegangen. So ließ der erfahrene Spieler sein Team in der 53. Minute mit zehn Mann zurück.

 

Auch wenn FC Randerath/Porselen versuchte ihre Überzahl zu nutzen, so waren ihr Vorstöße selten Gefährlich. Die Anzahl der Torschüsse der Gegner stiegen rapide an, welche allerdings Cem yorulmaz durch Laufarbeit hinter dem Tor wieder zurück holen musste. Dies bemerkten auch die Randerather, die zwei Spieler als Balljungen hinter dem Tor platzierten um den Ball schnell ins Spiel zu bringen. Allerdings nutzte dies eher Ay-Yildizspor. Die offenen Räume gaben Gelegenheiten für schnelle Konter, dem in der 66. das 3:0 durch Sahin Dagistan folgte.

 

In der 74. folgte einer kurzen Phase von unkonzentriertem Spiel der einzige Gegentreffer zum 3:1, welches bei einer solchen Führung oft zu sehen ist. Hier ist noch Verbesserungspotenzial.

In der 86. dann der Schlussstrich. Orhan Özkaya startet über links in die Endzone und sieht zwischen zwei Verteidigern den eingewechselten Hüseyin Akkaya ganz allein im Sechzehner. Mit einer maß angefertigten Hereingabe blieb diesem nichts anderes übrig als diesen Ball zu verwandeln und das Ergebnis auf 4:1 zu meißeln.

Links: Hüseyin Akkaya (Torschütze) und Rechts: Orhan Özkaya (Assist)