Pflichtsieg erfüllt! Sahin Dagistan kommt langsam in Fahrt.

Ein insgesamt erfolgreicher 7. Spieltag war das für die Senioren des Ay-Yildizspor Hückelhoven, jedoch mit einigen Warnsignalen. Folgend die Zusammenfassung der Spiele vom Wochenende.

Kantersieg gegen FC Germania Rurich 1919 e.V.

Die dritte Mannschaft, als Tabellenführer der Kreisliga D, empfing schon am Samstag den FC Germania Rurich 2 auf dem Rasenplatz in Schaufenberg. Ein schöner sonniger Herbsttag mit 26 grad Celsius, welches nur die goldgelben Blätter an den Bäumen, mit teils kargen Kronen an den Herbst erinnerten. Das war dann aber auch schon alles was die Germania Spieler von diesem Tag abgewinnen konnten. Mehr zur Freude sollte es nicht geben. Viel gibt es zum Spielverlauf eigentlich nicht zu schreiben, wenn das Ergebnis am Ende 10:0 aufweist. Ein Kantersieg aller Kreisliga. Sogar Torhüter Yunus Kardas durfte mal per Strafstoß ran. Die wesentlichen Highlights waren eher verletzungsbedingte Ereignisse. Oder eher gesagt lowlights. Denn Sabahattin Akkas musste in der 30. Minute raus und ins Krankenhaus gefahren werden. Bänderriss mit Knöchelbruch. Ebenso Murat Dikyar in der 54. Dieser verdrehte sich das Knie und musste unter Schmerzen raus. Damit wurden wieder zwei aufstrebende Karrieren in der Kreisliga beendet. Das ist Leidenschaft welches nur in der Kreisliga zu finden ist. Gute Besserung wünschen wir unseren Jungs.

Tore:

Ibrahim Fakhro (7.)
Mohamed Kouli (12.)
Ersan Yalcinkaya (18.)
Salah Saado (28.)
Maher Al Cheikh Felfol (31.)
Hakan Ilgin (38.,42.)
Orhan Gündogan (50.)
Yunus Kardas (69. Strafstoß)
Engin Aykurt (85.)

Spannendes Spiel ohne Tore

Der SV Baal war zu Gast gegen unsere Jungs von der zweiten Mannschaft. Diese trennten sich am Sonntag 0:0. Ein ebenbürtiger Kampf auf Augenhöhe spielte sich auf dem Rasen in Schaufenberg ab. Beide Mannschaften hatten auch ausgeglichen Ihre Chancen. Jedoch sollte es hier diesmal keinen Sieger geben. Damit steht die zweite Mannschaft weiterhin auf Platz 3, gleich hinter SV Baal.

Pflichtsieg erfüllt! Sahin Dagistan kommt langsam in Fahrt.

Als letztes Spiel am Sonntag war der FC Germania Rurich zu Gast gegen die erste Mannschaft des Ay-Yildizspor Hückelhoven. Es sollte eine vermeintlich einfache Aufgabe gegen den Tabellen zwölften werden. Dies erwies sich jedoch schwieriger als gedacht. Ay-Yildizspor begann als Spitzenreiter gewohnt selbstsicher ins Spiel. Allerdings begann diese Selbstsicherheit nach wenigen Minuten an zu bröckeln. Ungewohnte Fehlpässe und Absprachefehler führten immer wieder zu Fehlpässen. Rurich spielte im Gegensatz zu anderen Gegnern nicht nur in dereigenen Hälfte. Im Gegenteil, in der 18. Minute hatten unsere Rot-Weissen glück, dass ein Ruricher im Zweikampf mit dem letzten Mann nicht durchkam. Das hätte das erste Tor geben können. Das fehlen einiger Stammspieler machte sich bemerkbar. Die erste Halbzeit wurde in diesem Stiel heruntergespielt. Keine wirklich klare Chance auf beiden Seiten.

Ay-Yildiz Veteran Recep Akkaya als Linienrichter. Schaut verdutzt was sich da abspielt.

In der zweiten Hälfte dann die Einwechslung von Sahin Dagistan für Ersin Eryurt. Es dauerte 4 Minuten ehe Dagistan Mehmet Ali Turan, mit einem flachen Pass durch die Mitte schickt und dieser nach der vermeintlichen Suche einer Anspielstation in die Mitte, eine kleine Lücke am kurzen Pfosten sieht. Das 1:0 durch Mehmet Ali Turan in der 58. Minute.

Mehmet Ali Turan: „Wieso muss ich meine Schuhe selber tragen? Ich hab doch wieder ein Tor geschossen.“

Das Spiel wurde nach dem Tor insgesamt besser. In der 68. Minute schickte diesmal Timur Etcioglu, Sahin Dagistan über links. Dieser wartete geschickt auf den Torwart, verzögerte, umlief diesen und legte den Ball hinter der Linie ab. 2:0. In der 64. Minute kam Ibrahim coroz für Bayram Sevim. Dies belebte die Linke Seite noch mehr.

Ibrahim Coroz schickt Sahin Dagistan über Links.

Das Spiel lief jetzt wie gewohnt in eine Richtung, aus Sicht von Ay-Yildizspor. Am Ende hatte dann Chancentod Sinan Igdemir gleich mehrere Chancen Mutterseelen allein vorm Tor. „Das wird kein Tor“, hörte man auf den Zuschauerrängen. Sie hatten recht.

Hier ein Beispiel: